Werkvertrag

Der Werkvertrag findet seine gesetzliche Grundlage in § 631 BGB.

Durch den Werkvertrag wird der Unternehmer zur Herstellung des versprochenen Werkes und der Besteller zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung verpflichtet. Gegenstand kann hierbei die Herstellung und die Veränderung einer Sache sowie auch ein anderer durch Arbeit oder Dienstleistung herbeizuführender Erfolg sein.

Beim Werkvertrag schuldet der Unternehmer einen Erfolg. Das Bauunternehmen etwa ist verpflichtet, das vereinbarte und nicht irgendein Gebäude herzustellen. Der Malermeister schuldet die gestrichene Außenfassade und nicht lediglich die Malerarbeiten.

Sollte das Werk etwa nicht der vereinbarten Beschaffenheit entsprechen, so ist es gem. § 633 Abs. 2 S.1 BGB mangelhaft. Wie beim Kaufvertrag hat der Besteller dann Gewährleistungsrechte.

Mehr Informationen zum Werkvertrag

Große Bedeutung kommt der Abnahme eines Werkes zu. Erfolgt die Abnahme vom Besteller, obwohl er einen Mangel kennt, verliert dieser seine Gewährleistungsrechte. Bis zu diesem Zeitpunkt hat aber der Unternehmer das Erfolgsrisiko. Mit der Abnahme beginnt auch die Verjährungsfrist der Mängelansprüche zu laufen.

Unsere Kanzlei berät sie kompetent bei allen Fragen zum Werkvertrag und setzt Ihre werkvertraglichen Ansprüche effizient durch. Da häufig Bezüge zum Immobilienrecht und Baurecht vorhanden sind, bieten wir eine ganzheitliche Beratung mit dem hierfür erforderlichen Weitblick.

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0152 - 340 119 17